Euklid
Euklid war ein griechischer Mathematiker der ungefähr von 360 v. Chr. bis 250 v. Chr. lebte. Sein Hauptwerk nennt sich ?Die Elemente? und umfasst den damaligen Wissensstand der griechischen Mathematik. Der Name des Mathematikers zeichnet den euklidischen Algorithmus, die euklidische Geometrie und den ?Satz von Euklid.? Die euklidische Geometrie ist die herkömmliche Geometrie, die sich mit Ebenen und Räumen befasst. Sie wird oftmals zur Abgrenzung von abstrakteren, geometrischen Theorien genutzt, die nur teilweise für die Beschreibung eines realen Raumes angewendet werden können.
Der Satz von Euklid belegt dass es eine unendliche Menge von Primzahlen gibt. Hierzu multiplizierte der Mathematiker eine endliche Menge von Primzahlen miteinander und addierte eine Eins. Das Ergebnis ist durch keine der benutzten Primzahlen ohne Rest teilbar. Somit enthält die Zahl entweder einen neuen Primfaktor oder ist selbst eine neue Primzahl.
Der euklidische Algorithmus behandelt die Ermittlung des größten gemeinsamen Teilers. Hierbei wird die kleinere Zahl solange von der Größeren abgezogen, bis sich ein Rest ergibt. Diesen Rest zieht man dann von der einst kleineren Zahl ab, bis sich ein neuer Rest ergibt. Diese Schritte wiederholt man bis kein Rest mehr übrig bleibt. Bei der zuletzt abgezogenen Zahl handelt es sich dann um den größten gemeinsamen Teiler.
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